HELMUT HAM FRAGT NACH:
Was war denn da beim Fußball los?
Hallo, meine Sportsfreunde!
Die Weltmeisterschaft 2026 ist vorbei – aber ich habe noch einen kleinen Nachschlag für euch. Und diesmal geht es nicht nur um Tore.
Es geht um Fußball, wie ich ihn mag: verrückt, menschlich, manchmal unglaublich – und gelegentlich auch ziemlich komisch.
Fangen wir mit Afrika an.
Zehn afrikanische Mannschaften waren bei dieser Weltmeisterschaft dabei – und sage und schreibe neun davon erreichten die K.-o.-Phase!
Und Deutschland? Auch Deutschland kam zunächst weiter – musste aber schon in der ersten K.-o.-Runde nach Hause. Paraguay gewann im Elfmeterschießen. Das ist Fußball! Aber ich möchte euch auch eine ganz andere Seite dieses Sports zeigen.
Man braucht offenbar nicht immer Millionen, perfekte Trainingsplätze und die modernsten Stadien.
Manchmal braucht man nur einen Ball, ein bisschen Platz – und eine riesige Begeisterung. Vielleicht läuft dort irgendwo schon der nächste Pelé herum.
Manche Tore sind wunderschön. Bei anderen fragt man sich: Wie um alles in der Welt ist DER denn reingegangen? Aber wir dürfen die Torhüter nicht vergessen.
Denn manchmal ist das, was gehalten wird, noch unglaublicher als das, was ins Tor geht. Und jetzt wird es etwas kurioser.
Bei der WM bekam ein amerikanischer Spieler die rote Karte. Normalerweise bedeutet das: nächstes Spiel gesperrt. Doch FIFA setzte die automatische Sperre aus. Und ausgerechnet Donald Trump hatte zuvor mit FIFA-Präsident Gianni Infantino über diese rote Karte gesprochen. Da fragt Helmut Ham natürlich: Was hat Politik eigentlich bei einer roten Karte zu suchen?
Belgien gab anschließend seine ganz eigene Antwort – auf dem Fußballplatz. 4:1 gegen die USA. Ich würde sagen: Die sportliche Antwort war ziemlich eindeutig.
Eine Szene hier gefällt mir besonders. Kein Theater, keine Diskussion – sondern Fairplay. So einfach kann Fußball sein. Und genau dafür müsste es eigentlich viel öfter einen Preis geben.
Natürlich dürfen auch die Frauen bei meinem Fußball-Nachschlag nicht fehlen. Denn entscheidend ist nicht, ob Männer oder Frauen spielen. Entscheidend ist, ob uns Fußball begeistert.
Und dann kommen wir zu meinen persönlichen Unterhaltungskünstlern dieser WM:
Norwegen!
Was diese Mannschaft mit ihren Feiern und ihrem Schlachtruf veranstaltet hat – herrlich! Da wird gemeinsam gefeiert, da ist Stimmung, da ist Mannschaftsgeist. Genau solche Bilder machen für mich eine Weltmeisterschaft aus. Und Norwegen sorgt sogar nach der WM weiter für Schlagzeilen: Der norwegische Fußballverband fordert inzwischen den Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Da dürfte uns das Thema FIFA also noch eine Weile beschäftigen.
Aber genug Politik. Zum Abschluss habe ich noch meine kleine „Zicke“. Sie zeigst der Zecke. Ich glaube ja nicht, dass sie das wirklich böse gemeint hat. Aber schaut euch einmal das Gesicht des BVB-Fans daneben an! Manchmal sagt ein Gesicht mehr als tausend Worte.
Und genau deshalb liebe ich solche Fußballbilder. Gewinnen und verlieren gehört dazu.
Aber Begeisterung, Fairplay, verrückte Tore, fantastische Paraden und auch einmal gemeinsam lachen – das ist für mich Fußball. Das war mein etwas anderer Fußball-Nachschlag 2026. Von Helmut Ham – für meine Sportsfreunde.
Und wie immer: Helmut Ham fragt nach!