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SCHWERE GEOMAGNETISCHE STÜRME WERDEN AUF DER ERDE ERWARTET

Schwere geomagnetische stuerme werden auf der erde erwartet

Mo., 13. Mai 2024 | Bangkok

Bangkok — Die Nation­al Ocean­ic and Atmos­pher­ic Admin­is­tra­tion (NOAA) hat eine War­nung vor schw­eren geo­mag­netis­chen Stür­men her­aus­gegeben, die an diesem Woch­enende auf die Erde tre­f­fen wer­den und möglicher­weise die stärk­sten seit 2005 sein kön­nten. Nach Angaben der Thailändis­chen Astronomis­chen Gesellschaft fall­en diese Stürme mit ein­er Son­nen­spitze zusam­men, bei der die Son­nen­winde stärk­er und unregelmäßiger sind als sonst. 

Geo­mag­netis­che Stürme entste­hen durch Verän­derun­gen in der elek­trischen Ladungs­dichte um die Erde, was zu Schwankun­gen im Mag­net­feld des Plan­eten führt. Diese Fluk­tu­a­tio­nen kön­nen elek­trische Langstreck­en­leitun­gen auf der Erdober­fläche, wie Ölpipelines und Hochspan­nungsleitun­gen, stören, so dass Trans­for­ma­toren explodieren und Strom­sys­teme aus­fall­en kön­nen. In der Ver­gan­gen­heit wur­den größere Stro­maus­fälle, wie z. B. in Que­bec und New Jer­sey im Jahr 1989, auf ähn­liche Son­nen­stürme zurückgeführt. 

Obwohl diese Stürme ein erhe­blich­es Risiko für Strom- und Kom­mu­nika­tion­ssys­teme darstellen, ins­beson­dere für solche, die auf die Reflex­ion ionosphärisch­er Sig­nale angewiesen sind, wird Thai­land wahrschein­lich von den schlimm­sten Auswirkun­gen ver­schont bleiben. Die äqua­to­ri­ale Lage des Lan­des ver­ringert das Risiko von Stro­maus­fällen, die durch diese Sonnenereignisse verur­sacht wer­den, erhe­blich. Während des Höhep­unk­ts des Sturms sind jedoch Unter­brechun­gen der Kom­mu­nika­tion­ssys­teme möglich.

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